DIE FRANZÖSISCHE SCHULE DER >ANNALES<

von Matthias Kuchenbrod


"Denken heißt vergleichen."

Walther Rathenau

"Geschichte ist, was sich ändert und Geschichte ist, was sich nicht ändert."

Fernand Braudel


Wichtige Vertreter: Marc Bloch, Fernand Braudel, E. LeRoy Ladurie u.a.

Grundcharakteristik der Annales-Schule:

Grenzen der >Annales<:

Fazit: Trotz der kurz angerissenen Probleme des Annales-Paradigma bleibt dieses auch weiterhin lehrreich und anregend. Die grundlegende Bedeutung des Vergleichs für die Geschichtswissenschaft wurde lediglich durch den universalhistorischen Ansatz Max Webers ähnlich stark hervorgehoben.


Literatur

BLOCH, Marc: Die Feudalgesellschaft. Berlin 1982

Ders.: Apologie der Geschichte oder der Beruf des Historikers. 3. Aufl. Stuttgart 1992

Ders.: Die wundertätigen Könige. München 1998

BRAUDEL, Fernand: Frankreich. 3 Bde. Stuttgart 1989f

Ders.: Das Mittelmeer und die mediterrane Welt in der Epoche Philipps II. 3 Bde. Frankfurt a.M. 1990

Ders.: Sozialgeschichte des 15.-18. Jahrhunderts. 3 Bde. München 1990

Ders.: Die Dynamik des Kapitalismus. 2. Aufl. Stuttgart 1991

Ders.: Schriften zur Geschichte. 2 Bde. Stuttgart 1992f

BURKE, Peter: Offene Geschichte. Berlin 1991 (enthält umfangreiche Bibliograpie)

LEROY LADURIE, Emmanuel: Karneval in Romans. Eine Revolte und ihr blutiges Ende 1579-1580. München 1989

Ders.: Die Bauern des Languedoc. München 1990

Ders.: Montaillou. Ein Dorf vor dem Inquisitor. 2. Aufl. Frankfurt a.M. u. Berlin 1993


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